Robert Franz
2 voix · Singstimme Voice, Pianoforte
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In der Nacht, in der Nacht da rauschen die Bäume so traurig, da ächzen die Lüfte so schaurig, da schiessen die Stern' aus der Höh', da flüstert das Schilf in dem See, und Alles, so bänglich und still, weiss nicht wo es her, noch hin will und die Nacht, und die Nacht, hab' ich schlaflos verwacht! In der Nacht, in der Nacht entfaltet die Sehnsucht die Schwingen, will Lieb' zum Geliebtesten dringen, verschmelzen die Seelen im Hauch, versinken im dämmernden Aug', und Jedes, ob schweigend und still, weiss doch, dass zum Andern es will, in der Nacht, in der Nacht, hab' ich Deiner gedacht. In der Nacht, in der Nacht da sah mich der Mond an so klagend, der Baum schüttelt's Haupt so versagend, manch Tränlein den Sternen ent- floss, ich war ja ihr Leidensgenoss! Und Alles sprach: sei doch nur still, wir gehen, wie Schicksal es will. Und die Nacht, und die Nacht, hast du schlafend verbracht!
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