Eichendorff-Lieder

Hugo Wolf

2 voix · Voice, Piano

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Paroles

Bin ein Feuer hell, das lodert von dem grünen Felsenkranz, Seewind ist mein Buhl’ und fordert  mich zum lust'gen Wirbeltanz, kommt und wechselt unbeständig, steigend wild, neigend mild, meine schlanken Lohen wend’ ich: komm nicht nah' mir, ich verbrenn’ dich! Wo die wilden Bäche rauschen und die hohen Palmen stehn, wenn die Jäger heimlich lauschen, viele Rehe einsam gehn. Bin ein Reh, flieg’ durch die Trümmer, über die Höh’, wo im Schnee still die letzten Gipfel schimmern, folg’ mir nicht, erjagst mich nimmer! Bin ein Vöglein in den Lüften, schwing' mich übers blaue Meer, durch die Wolken von den Klüften fliegt kein Pfeil mehr bis hieher. Und die Au’n, die Felsenbogen, Waldeseinsamkeit weit, wie weit, sind versunken in die Wogen ach, ich habe mich verflogen!

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