Clara Faisst
2 voix · Gesang Voice, Piano
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Liegt irgendwo im weiten Meer ein se lig, weltverloren Land, still ziehn die Wolken drüber her und leise ebbet die Flut am Strand. Uralte Bäume grünen dort und wölben sich zum dichten Hain, in den drang nie ein Menschenwort, nie eines Menschen Blick hinein! Aus purpurroten Kelchen steigt ein seltsam süsser, müder Hauch, versonnen sich der Himmel neigt und reglos träumen Busch und Strauch. Am Ufer schaukelt sich ein Kahn, die Wellen plätschern sacht am Kiel... Wen holt er ab auf weiter Bahn? Wen trägt er her zum sel’gen Ziel? Ach, dass der Kahn mich holen müsst’ aus dieser bangen, bangen Zeit, dass ich den Weg zu finden wüsst’ zur Insel der Vergessenheit! der Vergessenheit!
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