Franz Schubert
2 voix · Singstimme Voice, Pianoforte
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Die Nacht bricht bald herein, dann leg' ich mich zur Ruh, die Heide ist mein Lager, das Farrnkraut deckt mich zu, mich lullt der Wache Tritt wohl in den Schlaf hinein. Ach, muss so weit, so weit von dir, Maria, Holde, sein, ach, muss so weit, so weit von dir, Maria, sein! Und wird es morgen Abend, und kommt die trübe Zeit, dann ist vielleicht mein Lager der blutig rote Plaid, mein Abendlied verstummet, du schleichst dann trüb' und bang, Maria, mich wecken kann nicht dein Totensang, Maria, mich wecken kann nicht dein Totensang. So musst' ich von dir scheiden, du holde, süsse Braut, wie magst du nach mir rufen, wie magst du weinen laut, ach, denken darf ich nicht an deinen herben Schmerz, ach, denken darf ich nicht an dein getreues Herz, ach, denken darf ich nicht an deinen Schmerz, an dein getreues Herz. Nein, zärtlich treues Sehnen darf hegen Norman nicht, wenn in den Feind Clan Alpin wie Sturm und Hagel bricht, wie ein gespannter Bogen sein mutig Herz dann sei, sein Fuss, Maria, wie der Pfeil so rasch und frei, sein Fuss, Maria, wie der Pfeil so rasch und frei. Wohl wird die Stunde kommen, wo nicht die Sonne scheint, du wankst zu deinem Norman, dein holdes Auge weint, doch fall' ich in der Schlacht, hüllt Todesschauer mich, o glaub', mein letzter Seufzer, Maria, ist für dich, o glaub', o glaub', mein letzter Seufzer, Maria, ist für dich. Doch kehr' ich siegreich wieder aus kühner Männerschlacht, dann grüssen wir so freudig das Nah'n der stillen Nacht, das Lager ist bereitet, uns winkt die süsse Ruh', der Hänfling singt Brautlieder, Maria, hold uns zu, dann grüssen wir so freudig das Nah'n der stillen Nacht, es winkt die süsse Ruh', Maria, hold uns zu; dann grüssen wir so freudig das Nah'n der stillen Nacht, es winkt die süsse Ruh', Maria, hold uns zu, es winkt die süsse Ruh', Maria, hold uns zu.
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