Der Erlkönig

Emilie Mayer

2 voix · Voice, Piano

× 1,00
100 %
Mesures à

Chargement de la partition…

Paroles

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind, er hält den Knaben wohl in dem Arm, Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm. Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht? Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif? Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. “Komm liebes Kind, komm, geh’ mit mir! Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir; Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand; Meine Mutter hat manch’ gülden Gewand.” Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht, Was Erlenkönig mir leise verspricht?Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind; In dürren Blättern säuselt der Wind. “Willst, feiner Knabe, du mit mir geh’n, meine Töchter sollen dich warten schön; meine Töchter führen den nächtlichen Reihn, und wiegen und tanzen und singen dich ein, und wiegen und tanzen und singen dich ein.” Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort Erlkönigs Töchter am düstern Ort? Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau; Es scheinen die alten Weiden so grau! “Ich lieb’ dich, mich reizt deine schöne Gestalt; Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt!” Mein Vater, mein Vater, nun fasst er mich an! Erlkönig hat mir ein Leids getan! Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind, Er hält in den Armen das ächzende Kind, Er reicht den Hof mit Müh’ und Not; In seinen Armen das Kind war tot!.

OpenScore (CC0)

Connectez-vous pour copier cette partition dans votre espace et l'annoter. La partition d'origine, elle, ne change jamais.


Partitions ressemblantes