Josephine Lang
2 voix · Singstimme Voice, Pianoforte
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Auf langer Haide wallt die Wolke hin und her, sie geht ohn' Aufenthalt, sie wandert hin und her, o käm sie doch zum Felsensprung, der niederstürzt ins Tal, sie möcht hinab in raschem Schwung, sie träumt es tausendmal, sie möcht hinab in raschem Schwung, sie träumt es tausendmal! Vergebens dass sie späht das geht in gleichem Lauf, verloren nieder geht der Weg und schleicht sich auf. Ist denn kein Vogel hier herum, der zeigte mir den Weg? Auf öder Haid ist alles stumm, kein Mensch betritt den Steg. Und kommt sie endlich auch zum BergSee schwarz und tief, im Schilf ein müder Hauch, o wer da unten schlief. Und leise, leise dehnt sich hin, darauf das sanfte Grau, und taut und sinkt und stirbt darinn und taut und sinkt und stirbt darinn. Der See dann lächelt blau, der See dann lächelt blau, er lächelt blau!
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