PADEREWSKI, Ignacy Jan
27 voix · "Violino., "Violino., "Corni in F.
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Manru.
Da sitzt sie d’rin und wiegt das Kind! Da sitzt sie drin mit stillem Sinn, als wär’ sie blind, und wiegt das Kind, denn es vergisst der herbsten Pein das Weib das Mutter ist. Könnt’ ich so sein! Könnt’ ich so sein! O nein! nein nein! Ich werd’ in diesem Taubenschlag nie meines Lebens froh! Ihr Brüder hört, ich fluch’ dem Tag wo ich von euch entfloh, Des Lagers Freiheit neid’ ich euch, das sturmdurch wehte Zelt; ich neid’, ich leid! Ich neid die endlos liegt vor euch, die grosse, freie Welt! ! Wie süss, wie gut, wie liebevoll! Und doch mich macht das toll! Wenn ich sie seh’ bin ich bethört denk’ ihrer Lieb’ und Treu’. Doch Treue, die zu lange währt, ist Sklaverei! Sie ist so lieb, so weiss, so zart, so engelsmild Doch es giebt Frauen and’rer Art, feurig und mild Nein, nein! Ich kann’s nicht länger hören! Viel schöner tönt des Hammers Schlag Und sollt’ ich deinen Schlummer stören ich schlage, ich schlage, ich schlage! Das ist ein Klang! Das ist ein Klang!
Ulana.
Schlaf’ wohl, teures Kind, du mein Schatz, meine Pracht’ Lüftchen lind, Komm geschwind fächle süss mein einzig Kind! Du mein Schatz, meine Pracht, schlaf! schlaf! Süss sei dir Tag u. Nacht, schlaf wohl’, schlaf’ wohl Blumen streu ich dir jede Blum sei ein Traum Engelstanz voller Glanz schlinge sich im frohen Kranz. rund um den goldnen Baum, im Traum im Traum. schlaf’ sanft, du holdes Kind, schlaf, schlaf! Schlaf’ wohl!
Copyright 2022 Narodowy Instytut Fryderyka Chopina (https://polishscores.org) — License CC-BY-4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)
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